ZERN ist ein Forschungs- und Transferverbund, initiiert von der Universität Göttingen, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück, mit dem die Transformation des Agrar- und Ernährungssystems in Niedersachsen unterstützt werden soll, das unter einem zunehmenden Anpassungsdruck steht. Mit den Erkenntnissen aus dem Forschungsverbund soll die nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln möglich werden.
Die drei priorisierten Themenbereiche im ZERN – Ackerbau, Grünlandnutzung, Tierhaltung – sowie die darin laufenden ZERN-Projekte und die drei wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen zur Bearbeitung von Querschnittsthemen im Verbund, möchten wir hier vorstellen.
Wie kann der Ackerbau zukünftig ökologisch und ökonomisch gewinnbringend betrieben werden bei den aktuellen Herausforderungen zur regulierten Nährstoffversorgung und reguliertem Pflanzenschutzmittel-Einsatz, Extremwetterereignissen und immer geringer werdender landwirtschaftlicher Nutzfläche?
Wie können wir unsere wertvolle Ressource Grünland zukünftig am effektivsten nutzen? Ist Weidehaltung für Wiederkäuer die beste Option oder können vielleicht auch technische Verfahren signifikant zur Erschließung von Grünlandeiweiß beitragen?
Wie soll unsere Nutztierhaltung zukünftig aussehen? Wie lösen wir Zielkonflikte wie z.B. „Biosicherheit bei Freilandhaltung“ und „Tiergesundheit bei alternativen Produktionssystemen“.
Die Lebensmittelproduktion steht durch Klimawandel, Ressourcenknappheit und globale Wettbewerbsstrukturen unter Druck. Was genau ist die „richtige“ Ernährung? Wie können wir Wertschöpfungsketten so gestalten, dass gesunde, bezahlbare und ökologisch verträgliche Lebensmittel für alle verfügbar sind?
IdeenExpo 2024 mit neuem Besucherrekord – ZERN war dabei! Auf der IdeenExpo, die auf dem Messegelände Hannover vom 08. bis 16. Juni 2024 stattfand, beteiligten
Wie gestalten wir die zukünftige Ernährung in Niedersachsen? Der ZERN-Forschungsverbund stellt sich vor Wo sollen unsere Lebensmittel zukünftig herkommen? Wie und in welcher Qualität sollen